Homöopathie - die sanfte Medizin für Babys
Wenn Babys zahnen, befindet sich der kleine Körper im Wachstumsstress, der enorme Energie kostet. Deshalb setzen viele Eltern auf sanftere Heilmittel, wie z. B. OSANIT®, um ihrem Kleinen zu helfen.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Homöopathische Mittel sind einfach anzuwenden, sie sind nebenwirkungsfrei und der kleine Körper wird somit nicht unnötig belastet. Jedoch das Entscheidende ist: Die Homöopathie aktiviert die Selbstheilungskräfte des kindlichen Organismus und unterstützt so das erst im Aufbau befindliche Immunsystem. Speziell die Zahnungszeit fällt häufig in den Zeitraum, in dem der so genannte Nestschutz, die noch aus dem Mutterleib stammende Immunabwehr, endet. Babys sind also da infektanfälliger.
Das homöopathische Grundprinzip lautet: Ähnliches hilft
Der Begriff Homöopathie wurde aus den griechischen Wörtern „homoios“ (ähnlich) und „pathos“ (leiden) zusammengesetzt und beschreibt so ein scheinbar simples Wirkprinzip – Ähnliches hilft Ähnlichem.
Ihr Entdecker, Samuel Hahnemann, hat vor 200 Jahren in spektakulären Selbstversuchen herausgefunden, dass Wirkstoffe, die bei Gesunden Symptome erzeugen, bei Krankheiten mit ähnlicher Symptomatik helfen. Ein Beispiel: Wirkstoffe der Küchenzwiebel rufen bei Gesunden eine laufende Nase und tränende Augen hervor. Die Wirkstoffe der Zwiebel (Allium cepa) helfen in der Homöopathie den Schnupfen zu bekämpfen, der bekanntlich die gleichen Symptome hat.
Damit unterscheidet sich das Behandlungskonzept grundlegend zur Schulmedizin, die stets das Gegenmittel sucht. Sucht man als Eltern eine sanfte medizinische Alternative, so bietet die Homöopathie bei Zahnen & Co.: Reizbarkeit, Fieber, Atemwegsinfekten, Unruhe, Durchfall, Sabbern und Schmerzen rasche Hilfe.
Warum sprechen gerade Babys gut auf Homöopathie an?
In der Regel haben Babys keine längere Krankheitsgeschichte hinter sich. Ihre Reaktionskräfte sind noch durchlässig und sie sind für homöopathische Reize besonders empfänglich und reagieren meist gut darauf.
Kann man Babys mehrere homöopathische Mittel gleichzeitig geben?
Nach Möglichkeit sollte man das nicht tun, weil sich manche Mittel gegenseitig stören und ihre Wirkung sich nicht richtig entfalten kann.
Wie schnell helfen homöopathische Arzneien?
Bei Wahl des richtigen Mittels zeigt sich in der Regel schnell eine Wirkung, denn diese Arznei hat einen starken Heilungsreiz. Schon wenige Stunden nach Gabe der Globuli sollte sich eine positive Tendenz erkennen lassen. Das heißt: Der Allgemeinzustand und die Symptome des Babys sollten sich verbessern.
Das Geheimnis der Potenzen: „Viel hilft viel“ gilt nicht in der Homöopathie. Pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen werden verdünnt, verrieben oder geschüttelt und so schrittweise potenziert.
Eine Mischung von 1 : 10 nennt man D-Potenz, 1 : 100 C-Potenz. Wie häufig ein Mittel potenziert wurde, sagt die Zahl neben den Buchstaben (z. B. D6)
Je höher die Potenzierung ist, desto wirksamer die Mischung.
